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Tagesseminar «Maschinenkonnektivität» Starthilfe UMATI - OPC 40501-1

Entscheidungsträger:innen aus dem MEM- und Produktionsumfeld erhalten relevante Basis- und Implementierungsinformationen zum Kommunikationsstandard UMATI / OPC 40501-1 kompakt, umfassend und anhand von Praxisbeispielen angezeigt.

Die Grundlage aller Industrie 4.0-Anwendungen ist ein einheitlicher Kommunikationsstandard. Fehlt dieser sind entsprechende Anwendungen mit einem hohen Aufwand verbunden und deren Umsetzung ist unwahrscheinlich. Bedingt aus diesem Umstand, wurde 2018 vom VDW zusammen mit Europäischen Partnerverbänden die Initiative ergriffen, ein einheitliches Informationsmodell und damit eine universelle Schnittstelle für die Produktionstechnik auf Basis OPC UA zu entwickeln.

UMATI, bzw. die OPC Companion Specification «OPC 40501-1: OPC UA for Machine Tools», repräsentiert die Weltsprache der gesamten Maschinen- und Anlagentechnik. Auf Basis von diesem Standard und einheitlichem Informationsmodell können Standardanwendungen (Use Cases) wie z.B. Fehlerinformationen oder OEE Berechnung einheitlich umgesetzt und interpretiert werden. Der Standard, dessen Anwendung einen kleinen Initialaufwand bedingt, kann lizenzfrei genutzt werden. In diesem Kurs werden Ihnen die Grundlagen, Besonderheiten, typische Architekturen und Voraussetzungen der Implementierung angezeigt.

Datum und Uhrzeit

Stattgefunden am 17. März 2022
weitere Ausführung folgt

Ort

Swissmem Geschäftsstelle
Pfingstweidstrasse 102
8037 Zürich

Ziele

Sie kennen die Grundlagen von OPC UA, erhalten Hilfestellung zu den individuellen Implementierungsschritten des Informationsmodells OPC 40501-1 und Informationen zu den notwendigen Kenntnissen, benötigten Ressourcen und organisatorischen Voraussetzungen. Anhand von Praxisbeispielen sehen Sie mögliche Architekturen, um Ihr eigenes Konnektivitätsprojekt zu beginnen.

Zielgruppe

Entscheidungsträger:innen (CEO / CTO / C-Level / Verantwortliche Implementierung) verantwortlich für die Digitalisierung und Maschinenkonnektivität in der Produktionstechnik.

08.30 Uhr  |  Eintreffen bei Kaffee und Gipfeli

08.45 Uhr  |  Start Teil 1

Organisation und Basis-Einführung

  • Generelle Einführung – Historie und Grundlagen
  • Mögliche Anwendungsfälle (Use Cases) für Maschinen und Anlagen
  • Das OPC UA for MT Datenmodell – Übersicht und Praxisbeispiel
  • Voraussetzungen der Implementierung

12.00 Uhr  |  Mittagspause

13.00 Uhr  |  Start Teil 2

Implementierung

  • Notwendige Kenntnisse und Ressourcen  
  • Einzelbetrachtung auf Module und Elemente
  • Beispiel Projekt und notwendige Arbeitspakete
  • Zusammenfassung und Q&A

17.00 Uhr  |  Ende Seminar

Dr. Adam Gontarz

CEO | SIGMAtools

Über den Referenten

Dr. Adam Gontarz ist Co-Gründer und CEO der SIGMAtools GmbH. Er studierte Ma­schi­nen­­bau an der Uni­ver­si­tät Stutt­gart und ETH Zürich und schloss seine Dis­ser­tation (Dr. sc. ETH Zürich) am Institut für Werk­zeug­maschinen und Fertigung (IWF ETH) ab. Aufbauend auf den Forschungsbereich in der Datenakquise (DAQ) an komplexen mechatronischen Systemen wurde in 2013 die SIGMAtools gegründet mit dem Fokus der Mess-, Analyse und Konnektivitätsdienstleistungen in der Produktionstechnik. Adam Gontarz ist u.a. auch Gastdozent der HSLU im Thema Industrielle Netzwerke.  

David Hampl

CTO | SIGMAtools

Über den Referenten

David Hampl ist Co-Gründer und CTO bei der SIGMAtools GmbH. Mit seinem Hintergrund in Informatik ist er für Services und Tools im Bereich Energie Messung an Werkzeugmaschinen, industrielle Datenerfassung und Konnektivität zuständig. Während der letzten 2 Jahre hat er in der UMATI Joint Working Group der OPC Foundation an dem OPC 40501-1 Standard mitgearbeitet und ist auch Mitglied der neuen OPC JWG für Energy Management. In der Praxis hat er diverse I4.0 Kundenprojekte umgesetzt oder als externer Experte begleitet.

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