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INDUSTRIEFORUM 2025 – experten, praxis, inspiration

12. Mai 2020, Campussaal Brugg-Windisch

Die digitale Transformation bedeutet ein umfassender Wandel im Unternehmen. Deshalb bieten wir einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Industrie 4.0, greifen verschiedene zentrale Handlungsfelder auf, lassen Experten zu Wort kommen und Unternehmen von ihren praktischen Erfahrungen berichten. Die begleitende Ausstellung bietet eine gute Gelegenheit, sich über bereits vorhandene Lösungen zu informieren.

Ein Tag voller Inspiration, konkreter Ansätze und Wissensaustausch erwartet Sie!


Datum       12. Mai 2020


Zeit           08:45 - 17:30 Uhr
                (Registrierung ab 8:15-8:40 Uhr)


Ort            CAMPUSSAAL Kultur + Kongresse, Bahnhofstrasse 6, 5210 Brugg-Windisch (Lageplan (pdf))



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Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.


Programm (Details folgen)

8:15 - 8:45 Uhr Empfang und Registration

Eröffnung/Einführung

Begrüssung

Robert Rudolph Präsident Initivative "Industrie 2025". 

Key note

Digitalstrategie

Mit 1100 Mitarbeitenden und einem Marktanteil von 40 Prozent setzt Reishauer als weltweit führender Technologieanbieter für Verzahnungsschleifen seit Jahrzehnten die Standards in der Branche. Reishauer hat bereits zahlreiche Projekte im Kontext von Digitalisierung und Industrie 4.0 realisiert. Um weitere digitale Vorhaben fokussiert voranzutreiben wurde eine firmenweite, auf die Unternehmensziele abgestimmte Digitalstrategie entwickelt. Geschäftsleitung, Kader und Mitarbeitende führten hierzu gemeinsam eine Ist-Analyse durch und erarbeiteten ein strategisches Zielbild sowie eine Roadmap für die digitalen Vorhaben.

DIE REFERENTEN

Fabrice Monti di Sopra verantwortet als Chief Technology Officer der Reishauer AG den gesamten technischen Bereich sowie die digitale Transformation. Die Reishauer AG ist der weltweit führende Technologieanbieter für Verzahnungsschleifen. Fabrice Monti verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als CTO und CEO in verschiedenen Industriefirmen. Zugleich ist er Mitglied der Forschungskommission bei Swissmem. Fabrice Monti erwarb sein Doktorat in Physik an der EPFL Lausanne und absolvierte einen Executive MBA der Universität St. Gallen

 

Boris Ricken ist Head of Business Consulting bei der AWK Group und begleitet Unternehmen bei der Entwicklung digitaler Strategien und Geschäftsmodelle. AWK gehört mit über 330 Mitarbeitenden zu den grössten unabhängigen Schweizer Beratungsunternehmen für Strategieentwicklung, Informationstechnologie und Digitalisierung. Boris Ricken verfügt über langjährige Erfahrung in der Strategieentwicklung und als Chief Operating Officer. Im Rahmen der Initiative „Industrie 2025“ nimmt er die Co-Leitung der AG «Digitalstrategie» wahr. Sein Doktorat in Betriebswirtschaftslehre hat Boris Ricken an der Universität Zürich abgeschlossen.  

 

Die Drehtechnik Jakusch GmbH ist klassischer Lohnfertiger. Enrico Jakusch reflektiert, wie Industrie 4.0 sein Unternehmen verändert hat und gewährt Live-Einblicke in seine „smart factory“. Neue Technologien einzuführen ist Adrenalin pur, die Auswirkungen auf Mitarbeiter gravierend. Seine Botschaft: Digitalisierung muss dem Menschen dienen.
Auszeichnungen 2019: „Digitales Zukunftsunternehmen 2019“ (BVMW, „Großer Preis des Mittelstandes“ (O.-Patzelt-Stiftung) geehrt.

Reimund Meffert begleitet seit 10 Jahren erfolgreich als Berater und Coach digitale Transformationsprojekte in der Verwaltung und industriellen Mittelstand. Sein Credo lautet: Wer nicht digitalisiert, wird nicht gewinnen. Er flankiert die Unternehmersicht von E. Jakusch mit amüsanten Erfahrungen aus dem Beratungsalltag. Beide eint die Begeisterung für den digitalen Mittelstand. 


DIE REFERENTEN

Jg. 1973, Saalfeld/Deutschland
1989-93 Ausbildung zum Mess- und Regelungstechniker bei der TEAG
1996 Eintritt in die Firma des Vaters
2007 Bachelor of Metal Production, Technology and Operations (IHK)
seit 2007 alliniger Geschäftsführer Drehtechnik Jakusch GmbH Saalfeld
 

 

Jg. 1969, Saalfeld/Deutschland
1989-1989 Ausbildung zum Maschinen-Anlagemonteur
1990-200 Studium Lehramt Gymnasium und Promotion
2000-2012 Lehrer und Leiter schulische Qulitätsentwicklung (ab 2009)
2012-2014 Referatsleiter Schulen Ev. Schulstiftung Mitteldeutschland seit 2014 Batix Software GmbH
 

 

The field of metal fine boring is a science in its own right, and Big Kaiser is considered one of its world’s leading companies. Achieving micrometer precisions with heavy-duty tooling systems is not an easy task, but once this is achieved and a product line is stabilized in the market, only small incremental improvements are possible. The introduction of digital technologies in combination with high-precision mechanics opened a new landscape of opportunity for the metal cutting industry. In this presentation we will walk you through our pilgrimage to the digital world and our vision about the future.

DER REFERENT

José Fenollosa has been working since 2010 at Big Kaiser Precision Tooling, a Swiss specialist for fine boring tools with over 70 years of history.  José is leading the transition of BIG Kaiser products to the Industry 4.0 arena from his current position as Head of R&D. With extensive multi-industry experience in Product Development and NPI, his strengths lie in the areas of innovation and digitalization.  

10:30 - 11:00 Uhr Pause / Besuch Ausstellung / Networking

Kultur & Organisation

Die digitale Transformation trifft alle Bereiche einer Unternehmung. Dabei gehört der Kulturwandel sicher zu einer der Herausforderungen, welche oftmals unterschätzt wird. Wie man einen solchen Prozess anstösst, welche Stolpersteine man antrifft und wie man durch eine klare Strategie vorankommt, wird anhand des Beispiels Feller by Schneider Electric aufgezeigt.

DER REFERENT

Reto Steinmann ist seit 2019 Country President Schneider Electric Schweiz. In seiner Funktion verantwortet er die strategische Ausrichtung der Energie- und Elektroinstallationsspezialisten Schneider Electric (Schweiz) AG und Feller AG in der Schweiz.

Reto Steinmann startete seine Karriere bei Schneider Electric vor über 20 Jahren als Product Manager bei der Feller AG. Nach verschiedenen Aufgaben im Schneider Electric Konzern übernahm er 2014 als COO die operative Führung der Feller AG und prägte massgebend die Geschickte des Schweizer Traditionsunternehmens. Er hält ein EMBA in Management, Marketing und Related Support Services.

 

12:00 - 13:15 Mittagspause / Besuch Ausstellung / Networking

Security

Im Oktober 2019 ist das deutsche Automatisierungsunternehmen Pilz Ziel eines gezielten Hackerangriffs geworden. Weltweit waren Server- und Kommunikationssysteme betroffen. Das Unternehmen entschied sich, nicht auf die Forderungen der Erpresser einzugehen. Stattdessen nimmt das Unternehmen Schritt für Schritt die IT-Infrastruktur wieder in Betrieb. Dabei spielen agile Methoden und eine offene Kommunikation eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt deshalb sieht das Unternehmen gute Chancen, gestärkt aus dem Angriff hervorzugehen.

DER REFERENT

Dipl.-Kaufmann Thomas Pilz wurde 1967 in Esslingen geboren. Er studierte Betriebswirtschaft an der Universität in Passau. Von 1996 bis 2005 war er Geschäftsführer von Pilz Automation Safety L.P. in Canton, Michigan (USA), der Tochtergesellschaft von Pilz in Nordamerika. Seit 2005 ist er geschäftsführender Gesellschafter der Pilz GmbH & Co. KG. Hier ist er für die Bereiche IT, Einkauf, Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement sowie die Produktion verantwortlich.

 

Geschäftsmodelle

1. Wirtschaftlichkeitsrechnungen und Cases für den Endkunden: Erkenntnisse aus der Praxis.
2. Mit welchen Herausforderungen ist der Dienstleister konfrontiert: Daten, Plattformen, Datenhoheit, Kundenakquisekosten, Verkaufsprozess.
3. Welche Geschäftsmodelle bieten sich den Stakeholders an: Beispiele von Mechmine LLC.

DER REFERENT

Rudolf Tanner hat nach zwei Berufsausbildungen Elektrotechnik in Muttenz studiert und dann in Edinburgh promoviert. Anschliessend arbeitete er in England bei einem Grosskonzern in der Forschung und bei drei Startup als F&E Manager. Dabei sammelte er Erfahrungen im Testgeräte, Mobilfunk, Software und Konsumelektronik/Chip Markt und in der Führung von Abteilungen, auch Offshore, mit bis zu 120 Leuten. Bis 2019 arbeitet er als Innovationsberater beim HTZ und gründete 2014 die Mechmine LLC.

 

Ein profitables Service-Geschäft ist für die meisten Unternehmen auch im digitalen Zeitalter unverzichtbar. Viele Unternehmungen haben erkannt, dass ohne Service-/Dienstleistungs-Innovation und ohne digitale Geschäftsmodelle keine ausreichenede Differenzierung für das zukünftige profitable Wachstum erreicht werden kann. Trotz grossen Anstrengungen in der Entwicklung und Vermarktung von digitalen Service-Angeboten sind deren Umsatzanteile meist nicht mehr als ein Rundungsfehler in der Umsatzstatistik. Erst wenigen führenden Unternehmen ist es gelungen, neue digitale Geschäftsmodelle und digitale Angebote zu Umsatzträgern zu entwickeln. Am Beispiel eines mittelständischen, internationalen Maschinenbauunternehmen zeigen wir konkret auf, wie mit "Smart Service Management" das Service-Geschäft profitabel entwickelt wird.

Der Referent

Thomas Zellweger, hat Maschinenbau und Betriebswirtschaft studiert. Er ist seit mehr als 30 Jahren international als Unternehmer, Manager und Berater tätig. Neben der eigenen Familienholding leitet er die führende Mittelstandsberatung Zellweger Management Consultants in Deutschland sowie in der Schweiz. Er begleitet internationale Industrie und Dienstleistungsunternehmen bei der profitablen Entwicklung des Service-Geschäftes und in der Digitalen Geschäftstransformation.

 

14:50 - 15:30 Uhr Pause / Besuch Ausstellung / Networking

Smart factory

Werkzeugmaschinen sind die Schlüsselkomponenten der Wertschöpfung in der industriellen Fertigung, und sie bleiben es in der Smart Factory. Eine effiziente Produktionsplanung und -steuerung bedingt einen stetigen Abgleich zwischen Ist und Soll, was einen Datenaustausch zwischen Leitsystem und Fertigungsmitteln erfordert. Dem steht ein heterogener Maschinenbestand - hinsichtlich Typ und Alter - entgegen. Am Beispiel der Implementierung eines Manufacturing Execution Systems (MES) bei ABB Turbo Systems AG wird gezeigt, wie diese Hürden überwunden werden können.

DER REFERENT

Seit 2004 ist Lukas Weiss Leiter der Gruppe Maschinenkonzepte von inspire AG, dem Schweizer Kompetenzzentrum für Fertigungstechnik und Produktion und strategischer Partner der ETH Zürich. Zuvor war er 18 Jahre lang in verschiedenen Unternehmen der Schweizer MEM-Branche zunächst als Elektroingenieur in der Qualitätssicherung, dann als Projektleiter bei der Entwicklung und Produktionsverlangerung von Messinstrumenten und schliesslich als Entwicklungleiter des Schweizer Werkzeugmaschinenherstellers Tornos AG tätig.  

Wir zeigen auf, wie dank unserem virtuellem 3D Sicherheitstraining in der produzierenden Industrie, nicht nur die Arbeit der Produktionsmitarbeiter sicherer wird, sondern wie der gesamte Trainingsablauf effizienter gestaltet werden kann.
Mit einem praxisnahen Anwendungsfall für die Midor AG, zeigen wir moderne Applikationen welche auf einem digitalen Zwilling der Produktionslinie basieren. Echtzeitüberwachung der Produktionsanlage anhand 3D Daten und LIVE-Sensoren aus der Cloud. Interaktive Sicherheitsschulungen auf dem Tablet. AR Serviceanleitungen auf der Hololens. Alles aus einem zentralen 3D Datensatz.

DER REFERENT

René Krebs begann seine Karriere mit einem eidgenössischen Diplom als Polygraf und suchte dann nach neuen Herausforderungen in der Webentwicklung, sowie in der 2D- und 3D-Animation. Nach seinem Abschluss in Digitalfilm und Animation an der SAE fühlte er sich immer tiefer in die Welt der bewegten Bilder hineingezogen. Ein Bachelor in Game Design der Zürcher Hochschule der Künste hat ihn auf den Weg in eine interaktive Zukunft gebracht. Als leidenschaftlicher Konzeptdesigner und Ideengeber sieht er den Aufstieg der Gamifikation als die Eröffnung neuer und aufregender Möglichkeiten.

 

Die produzierende Indsutrie befindet sich in einer kontinuierlichen Transformation, welche immer grössere Flexibilität, Agilität und Adaptivität der industriellen Produktion, hin zu automatisierten Fertigungsverfahren anstrebt. Hierbei kommt der Verknüpfung von Komponenten über drahtloser Industriekommunikation eine immer grössere Bedeutung zu. Hierzu zählen bereits eingesetzte Funktechnologien wie RFID, LPWAN, WLAN, aber auch zukunftsfähige zellulare Technologien auf Basis von 4G/5G, die für den industriellen Einsatz eine zuverlässige, Echt-Zeit fähige, sichere und effiziente Fertigung ermöglichen. Jan-Peter wird heute verfügbare Technologien mit ihren unterschiedlichen Chrakteristiken vergleichen und einen Ausblick auf Möglichkeiten der 4G/5G Technologien geben.

Der Referent

Jan-Peter Meyer-Kahlen leitet das Ericsson ICT Development Center Eurolab in Herzogenrath bei Achen.
Sein Hauptvertwortungsbereich umfasst Forschung und Entwicklung im Bereich Kommunikation Netzwerke sowie Technologie-Services in der TK-Branche. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Leistungen in den Bereichen 5G-Forschung, 5G-Radio & Core Entwicklung, NFVi und Cloud System Engineering.
Jan-Peter Meyer-Kahlen ist seit 27 Jahren für Ericsson tätig und begleitete während dieser Zeit verschiedene Führungspositionen in Deutschland, Kanada und Schweden. Jan-Peter Meyer-Kahlen hat einen Master-Abschluss in Kommunikationstechnik der RWTH Aachen.
 

 

Ab ca. 17:00 Uhr Apéro und Ausstellung

Programmkomitee

Dimitris DiSandro, Eugen Seitz | Roland Eschmann, Industrie 2025 | Philip Hauri, Industrie 2025 | Markus Koch, Deloitte | Markus Krack, FHNW |              Uwe Leonhardt, intelliact | Dominik Müller, asut | Andres Nobs, Zellweger Management Consultants | Michael Rey, Rey Automation |                                    Robert Rudolph, Swissmem | Roger Sonderegger, Swissmem | Roland Steinemann, SwissT.net | Alfred Zeuner, Bosch Rexroth


Premiumpartner


Anmeldung zum Anlass

Hinweise

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Impressionen Anlass 2019