FCE : Top Slider

Industrieforum 2025 - 5 Bausteine zum Industrie 4.0-Erfolg

Um «Industrie 4.0» erfolgreich aufzubauen sind verschiedenste Ansätze möglich, welche auf die individuelle Ausgangslage und Ziele der jeweiligen Unternehmen ausgerichtet sein müssen. 
Gemeinsam ist aber allen, dass sie ein optimales Fundament brauchen, um über einzelne Leuchtturmprojekte hinauszukommen. Diese Basis besteht aus mindestens fünf Bausteinen: Umsetzungsstrategien, Daten, Security, Skills/Arbeitswelt und Kundenorientierung. Am 6. «Industrieforum 2025» (vormals Jahrestagung) geben Ihnen Experten Einblicke in die Themen und stellen Usecases vor, die Ihnen auf dem Weg zu Industrie 4.0 Anleitung, Inspiration und Vorbild sein sollen. An der begleitenden Ausstellung lernen Sie zudem konkrete Lösungen von rund 30 Anbieter kennen.


Datum  9. Mai 2019
Zeit      08:30 - 17:30 Uhr
Ort       CAMPUSSAAL Kultur + Kongresse, Bahnhofstrasse 6, 5210 Brugg-Windisch


Sponsoren 2019

                         
                 

Impressionen Anlass 2018

Programm

8:15 - 8:45 Uhr Empfang und Registration

Einführung

Eröffnungsrede

Der Digital Exploration Approach ist ein Worksshop basierender Ansatz, der Werken hilft, eine geeignete Digitalisierungs Roadmap zu entwickeln. Der technologische Fortschritt im Bereich der Automatisierung und Digitalisierung schreitet rasant voran womit auch die Anforderungen an die Methodenkompetenz und die Organisation steigen.

DER REFERENT

Yann Ulrich, Senior Project Manager / Digitalization Coach @ BT-Manufacturing 

Nach seiner Berufslehre als Werkzeugmacher, absolvierte er ein berufsbegleitendes Studium und sammelte Erfahrung als Produktionsplaner und strategischer Einkäufer. 2011 startete er als Projektleiter bei der Siemens Building Technologies im Bereich Manufacturing. Danach folgten 5 Jahre als Leiter des Production Engineering Departments. Seit 2017 ist er als Digitalisierungsexperte verantwortlich für die Weiterentwicklung und Umsetzung der Digitalisierungs Roadmap innerhalb von BT-Manufacturing.




Umsetzungsstrategien

Was heisst Industrie 4.0 für uns? Was kostet das? Müssen wir da mitmachen?
Oft fehlt ein geeigneter Fahrplan, wie solch ein umfassendes Thema sinnvoll angegangen werden kann. Eine fokussierte Strategie mit durchdachten, stemmbaren Schritten ist aufgrund begrenzter Ressourcen unerlässlich und Herausforderung zugleich. 
Das Referat zeigt den Weg von der Idee zur Umsetzung und vermittelt einen Einblick in die sehr praxisnahen Herausforderungen eines kleinen Lohnfertigers auf dem Weg zur vernetzten Produktion.

DER REFERENT

Damian Hostettler ist bei der Luisi & Diener AG – ein Industriezulieferer für CNC-Präzisionsmechanik – als Projektleiter für die Entwicklung und Umsetzung der Massnahmen auf dem Weg zu Industrie 4.0 zuständig. Nach seinem Studium in BWL und Unternehmensführung (B.A./M.A. HSG) war er als Unternehmensberater tätig und unterstützt mit seiner Erfahrung aus Beratungsprojekten mit Maschinenbauern nun die Luisi & Diener AG auf dem Weg zur vernetzten Produktion.


Wie startet man als traditionelles Familienunternehmen in die Digitalisierung? Wo liegen die Stolpersteine und was kommt nach Losgrösse 1?

DER REFERENT

Daniel Fiechter ist als Head Digital Business bei der STOBAG verantwortlich für die übergreifende Koordination digitaler Initiativen und die Umsetzung von digitalen Lösungen.
Zudem ist er als Dozent für digitale Geschäftsmodell für die Industrie an der FFHS tätig und Mitinhaber der taktwerk GmbH, die auf Prozessdigitalisierungen für Industrie-KMU spezialisiert ist.

Er hat einen Masterabschluss in Business Innovation von der Universität St. Gallen.

 

10:30 - 11:00 Uhr Pause / Besuch Ausstellung / Networking

Skills & Arbeitswelt

Durch die Verfügbarkeit neuer Technologien wird die schrittweise Digitalisierung von traditionell geprägten Geschäftsbereichen wirtschaftlich möglich. Im Vordergrund stehen dabei Pilotprojekte im Bereich IoT, die zur Lösung von Kundenproblemen aber auch zur Vereinfachung interner Prozesse beitragen sollen. In Zusammenarbeit mit der Rey Automation AG, Sirnach, wird zur Zeit das IoT-Netz der Swisscom für unser Unternehmen nutzbar gemacht. Der Vortrag wird Praxisbeispiele in diesem Zusmamenhang aufzeigen.

DER REFERENT

2009: Dipl. Wirt.-Ing, Universität Siegen
2009-2012: Promotionsstipendiat der Deutschen Bundesstiftung Umwelt
2009-2013: Dr.-Ing. Verfahrenstechnik, Universität Siegen
2013-2015: Consultant Kofler Energies AG, Heidelberg
2015-jetzt: Projektleiter Prozesse/ Lean Koordinator Saint-Gobain Weber AG


Augmented Reality (AR) ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente des Technologiemarktes. Gartner führt AR als eine der entscheidenden Technologien auf, die Unternehmen priorisieren sollten, um die schnell wachsenden Anforderungen der digitalen Geschäftsinnovation zu erfüllen. Mit AR können Unternehmen im Maschinenbau zum Beispiel die Service-Effizienz oder Produktionsabläufe deutlich  verbessern.

Roland Riedel ist Vice President Go-to-Market für PTC in Zentraleuropa und Mitglied der deutschen Geschäftsleitung. Seine Karriere beim AR- und IOT-Marktführer begann 2011. Seit 2007 war Herr Riedel im Management des Schweizer Beratungs- und Engineering-Unternehmens Zühlke im Bereich Geschäftsentwicklung tätig. Fokus Produktinnovation und IoT. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftlslehre an der Uni Passau baute Herr Riedel zusammen mit mehreren Studienkollegen ein Internet-Start-Up in der TK-Branche auf.

 

Industrie 4.0 und die damit verbundene Digitalisierung hat auch Einfluss auf die Art der Zusammenarbeit sowie die Führung in Unternehmen. Neue Prozesse, Techniken, Abläufe und nicht zuletzt Kundenbedürfnisse können nur dann nachhaltig erfolgreich sein bzw. erreicht werden, wenn Mitarbeitende und Führungskräfte über die nötigen Kompetenzen verfügen und diese sinnvoll einsetzen.
Co-Creation, d.h. die eng vernetzte und eigenverantwortliche Zusammenarbeit der Fachexperten einer Organisation durch Vorgabe angemessener Rahmenbedingungen durch die Führungsebene, kann hierbei einen wichtigen Beitrag leisten.
Der Vortrag gibt hierfür eine entsprechende Einführung, was Co-Creation bedeutet, was es braucht um diese angemessen zu leben und wie die Zukunfts- und Leistungsfähigkeit einer Organisation gemessen sowie nachhaltig beeinflusst werden kann.

DER REFERENT

Matthias Puschert hat an der TU und LMU München Diplom-Berufspädagogik studiert. Eine berufsbegleitende Ausbildung zum Systemischen Coach und Berater bei hauser consulting in Augsburg sowie ein Master in Organisationsentwicklung an der Technischen Universität
Kaiserslautern markieren zwei weitere Säulen seiner Ausbildung. Seine berufliche Laufbahn begann er 2001, zuerst in verschiedenen HR-Funktionen, bis er sich ab 2005 auf Personal- und Organisationsentwicklung fokussierte. Seitdem war er hier sowohl operativ als auch strategisch bei unterschiedlichen Organisationen tätig. Hierzu gehörten sowohl mittelgrosse IT-Unternehmen als auch mittlere bis grosse Industrieunternehmen. Besonderen Schwerpunkt im Rahmen seiner Tätigkeiten legte Matthias Puschert auf Leadership und Change Management, vor allem während seiner Zeit als Senior Consultant bei Siemens Learning Campus in München, in der er weltweit Projekte des Konzerns begleitete. Als Steckenpferd setzt er methodisch gern auf Gaming Simulation sowie handlungs- und erfahrungsorientierte Lernformen. In diesem Themengebiet ist Matthias Puschert auch seit 2001 aktiv, hat den deutschsprachigen Fachverband SAGSAGA mitgegründet sowie im Rahmen seiner langjährigen Mitgliedschaft im Steering Committee der ISAGA auf internationalen Fachkongressen Vorträge gehalten und hierzu Fachartikel
veröffentlicht. 2014 kam Matthias Puschert in die Schweiz und ist seit Juli 2017 als Bildungsmanager bei der Swissmem Academy in Winterthur tätig.

 

12:00 - 13:15 Mittagspause / Besuch Ausstellung / Networking

Kundenorientierung

2014 hat peka am Mobiliar Forum in Thun seinen ersten Design Thinking Workshop durchgeführt. Diese Erfahrung hat den Entwicklungsprozess nachhaltig verändert. 
Der Einbezug verschiedener Abteilungen in den Kreativprozess zu Beginn der Projekte beeinflusst das Endprodukt massgeblich: Durch die Endnutzer-Fokussierung werden echte Alleinstellungsmerkmale identifiziert, welche später in der Produktargumentation eine wichtige Rolle spielen. Das einfache und schnelle Prototypisieren im Workshop ist in den Alltag eingeflossen und hat in der Folge die Entwicklung agiler und schneller gemacht.

DER REFERENT

Beni Weber leitet zusammen mit seiner Schwester in dritter Generation das Familienunternehmen peka. Der Maschineningenieur und war zuvor als technischer Leiter für die Produktentwicklung, sowie als Produktionsleiter für den gesamten Warenfluss verantwortlich. peka beschäftigt im Luzerner Seetal 130 Mitarbeitende. Der Zulieferer von Küchenmöbelherstellern und Schreinereien Entwickelt und Produziert clevere Stauraumlösungen und Auszugsysteme.

 

Industrie 4.0 verspricht totale Flexibilisierung in der Fertigung sowie absolute Vernetzung und Digitalisierung von Prozessen. Wer dadurch aber in gesättigten Märkten, bei denen das (Standard-)produkt immer weniger differenziert, einen Wettbewerbsvorteil haben will, braucht mehr: Den Fokus auf die wahren Kundenbedürfnisse. Stefan Leuthold zeigt auf, wie mit einer einfachen Ausrichtung auf Kundennutzen und Kundenerlebnis der Erfolg deutlich verbessert werden kann.

DER REFERENT

Als Gründer von Stimmt AG ist er seit 1998 einer der Vordenker in Sachen Kundenfokus und Customer Experience in der Schweiz. In den vergangenen 20 Jahren hat er in über 150 Projekten Unternehmen im B2B und B2C Umfeld dabei unterstützt, sich durch positive Kundenerlebnisse im Markt abzuheben. Der diplomierte theoretische Physiker und Doktor der kognitiven Psychologie ist daneben Lehrbeauftragter an der Uni Basel, unter anderem für «Theoretische Grundlagen und Modelle der Mensch-Maschine-Interaktion».

 

Daten

Die immer schneller ändernden Technologien und regulativen Vorgaben machen es den kleineren Privatbahnen in der Schweiz immer schwerer, die Investitionen und Unterhaltskosten für Ihre Bahn-Infrastruktur sicherzustellen. Siemens Mobility hat darauf reagiert und bietet den Kunden das Bahnleitsystem Iltis-N neu als Cloud-Service an. Dadurch entfallen die hohen Investitionskosten und der Kunde braucht sich über die Erhaltung der Anlage nicht mehr zu kümmern. Um dies zu ermöglichen, hat die Siemens Mobility das weltweit erste sicherheitsrelevante Bahnleitsystem in der Cloud realisiert und dafür die Zulassung vom Bundesamt für Verkehr (BAV) erhalten. Pionier war die Gornergrat-Bahn (GGB) in Zermatt. Die Server vom Leitsystem der GGB stehen nicht mehr in Zermatt sondern im 170km entfernten Wallisellen, dem Standort von Siemens Mobility. Vor Ort stehen nur noch die Arbeitsplätze und die physikalische Anbindung an das ortsfeste Stellwerk.

DER REFERENT

Ausbildung zu Elektro-Ingenieur FH mit NDS Richtung Betriebswirtschaft Arbeitet bei der Siemens Mobility AG in Wallisellen als Abteilungsleiter in der Entwicklung und zeichnet sich verantwortlich für die IT-Infrastruktur vom Bahn-Leitsystem Iltis (HW, OS, NW, Virtualisierung und IT-Security) und ist weiter verantwortlich für die Entwicklung von Tools im Bereich Engineering, Automatisierung und Simulation. Nebenbei ist er auch als Projektleiter (IPMA Level B) tätig für verschiedenste Themen aus dem Programm "Iltis Digital Portfolio".

 

15:05 - 15:45 Uhr Pause / Besuch Ausstellung / Networking

Mehr als 700 000 Pakete pro Tag werden in den Paketzentren der Schweizerischen Post verarbeitet. Jeder technische Defekt an den 7000 Sortierwagen und an den Portalkränen verursacht Kosten und kann dafür sorgen, dass Pakete zu spät im Briefkasten landen. Mit spezifischer Sensortechnik und Verarbeitung der Daten mit Machine Learning werden deshalb verschiedenen Defekte im Paketzentrum frühzeitig erkannt. Wir zeigen konkret die Umsetzung des Projekts und leiten daraus ein allgemeines Framework für eine erfolgreiche Umsetzung von Predictive Maintenance im industriellen Umfeld ab.

DER REFERENT

Marc Tesch studierte und promovierte an der ETH Zürich Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Danach arbeitete Herr Tesch in der Entwicklung von Maschinen im Bereich Verfahrens- und Textiltechnik. Gleichzeitig schloss er das Studium der Betriebswisschenschaften an der ETH Zürich ab. Mit dem Aufkommen von Business Intelligence konzipierte Herr Tesch erste zentrale Data Warehouses für Industrien und Telekommunikation. Seit 20 Jahren berät Marc Tesch Unternehmen beim Aufbau von Datenplattformen rund um Data Science, Big Data, Dashboarding, Reporting und Planung. Als Gründer und Geschäftsführer der LeanBI AG bündelt er seit 2014 die Kompetenzen von Engineering und Data Science rund um das Thema Industrie 4.0.

 

Security

ab ca. 17:10 Uhr Feierabendbier


Anmeldung

Industrieforum 2025, 9. Mai 2019

Ihre Angaben
Ticketbestellung
Ihre Ticketwahl
* Gilt für alle Mitglieder der Verbände swissT.net, Swissmem und asut.
** zwei kostenlose Tickets pro Partner der Initiative, alle weiteren vergünstigt. / Medienvertreter
*** Bitte Nachweis senden an events@industrie2025.ch. Danke!

vergünstigt/kostenlos: bitte geben Sie in den Bemerkungen zwingend den Grund für Ihre Wahl an. Besten Dank!
senden

Wichtige Hinweise

Einverständnis
Mit der Bestellung erklären Sie sich mit den folgenden Hinweisen einverstanden:

Einlass
Die Bestätigungsmail, die Sie nach Bestellung erhalten, gilt als Ticket.

Rechnung
Die Rechnung erhalten Sie einige Tage vor dem Anlass. 

Fotos und Videos
Wir weisen Sie darauf hin, dass während der Veranstaltung Foto-/Videoaufnahmen gemacht werden, die von Industrie 2025 zu Werbezwecken verwendet werden können.

Anmeldefrist und Abmeldung
Bitte melden Sie sich bis spätestens 3. Mai 2019 an. Spätere Anmeldungen auf Anfrage an events@industrie2025.ch

Abmelden können Sie sich bis am 3. Mai ohne Kostenfolge. Bei Abmeldungen ab 4. Mai verrechnen wir die vollständige Teilnahmegebühr. Sollten Sie verhindert sein, können Sie gerne einen Ersatzteilnehmer aus Ihrem Unternehmen benennen. Bitte informieren Sie uns in diesem Fall per Mail an events@industrie2025.ch