Arbeitsgruppe "Einstieg in Industrie 4.0"

Einleitung

Digitalisierung und Industrie 4.0 werden aktuell auf allen Kanälen thematisiert. Durch die Flut an Informationen sowie dem oft fehlenden Knowhow bezüglich der digitalen Welt sind insbesondere KMU sehr gefordert. Wie soll man konkret beginnen? Brauche ich zuerst eine Vision und Strategie? Welche Technologien setze ich ein? Am Anfang gibt es unzählige offene Fragen, was die Unsicherheit stark erhöht. Die Gefahr besteht, dass das Thema aufgeschoben wird oder nur halbherzig angegangen wird. 

Wir sind jedoch überzeugt, dass Industrie 4.0 für jedes Unternehmen Nutzenpotentiale bereithält. Zudem müssen sich für einen starken Werkplatz Schweiz möglichst alle Unternehmen auf den Weg in eine digitale Zukunft machen. Dazu braucht es Mittel und Wege, welche vor allem den KMU den Einstieg erleichtern und die Ressourcen schont. Die Grundlage für die Arbeitsgruppe „Einstieg in Industrie 4.0“ ist damit gegeben.

Ziele

1) Erarbeitung eines Vorgehensmodells, der dem einzelnen Unternehmen hilft, durch eine strukturierte Herangehensweise die digitale Unternehmensentwicklung vorzubereiten.
2) Das Vorgehensmodell in der Beta-Version soll bis Ende 2017 bereit stehen.
3) Das Vorgehensmodell muss unter Einbezug von geeigneten produzierenden KMU erarbeitet resp. geprüft werden.
4) Es wird ein „Best practice“ – Beispiel mit einem entsprechenden KMU erarbeitet.
5) Mindestens 1 Publikation in ausgewählten Medien über die Resultate der Arbeitsgruppe.

Start der Arbeitsgruppe: 15. Januar 2017

Organisation

Die Arbeitsgruppe besteht aus einer Kerngruppe und einer Spiegelgruppe. Während die Kerngruppe die eigentlichen Inhalte erarbeitet hat, hat die Spiegelgruppe die ersten Zwischenresultate kritisch reflektiert.

 

 

Mitglieder

Erste Reihe (unten, vlnr): Philip Hauri , Bernhard Isenschmid, Markus Hodel , Zweite Reihe: Urs Hirt, Matthias Ettlin, Dritte Reihe: Markus Koch, Martin Hofstetter, Jens Byland, Vierte Reihe: Denis Drusic, Fabian Frey, Hannes Eibinger, Jürg Krebser
Kerngruppe
Hauri Philip (Swissmem, Industrie 2025, Co-Leiter)
Isenschmid Bernhard (HTZ, Co-Leiter)
Bider Thomas (Schenker Storen)
Boller Stefan (Procomm IT)
Byland Jens (Intelliact)
Diehm Leo (Bucher Emhart Glass)
Dopp Ralf (Deloitte)
Eibinger Hannes (Siemens)
Ettlin Matthias (Procomm IT)
Frey Fabian (Autexis)
Hirt Urs (Staufen.inova)
Hodel Markus (Franke Industrie)
Koch Markus (Deloitte)
Krebser Jürg (inspire)
Moser David (Wertfabrik)
Spiegelgruppe
Deflorin Patricia (HTW Chur)
Groesser Stefan (BFH)
Hänggi Roman (HSR)
Kohli Björn (FHNW)
Luban Katharina (HSR)
Meierhofer Jürg (ZHAW)
Scherrer Peter (SIGA Cover)
Schmid Daniel (SIGA Cover)
Truttman Urs (Max Riner AG)
Wäfler Toni (FHNW)
Wenger Michael (Wenger Automation)
Wittich Thomas (Erowa)
 


Ergebnisse

Mit dem Quickstarter 2025 hat die Arbeitsgruppe ein Instrument geschaffen, welches den Einstieg in die Industrie 4.0 für KMU massiv erleichtert. Im wesentlichen ist es eine Schritt-für-Schritt Anleitung für die Identifikation und Umsetzung von ersten einfachen Digitalisierungsprojekten. Das Ziel ist es durch erste konkrete digitale Anwendungsfälle schnell Wissen und Erfahrungen im Unternehmen aufzubauen und so eine nachhaltige Entwicklung in Richtung digitale Welt anzustossen. Die zukünftige Vision und Strategie wird mit jedem umgesetzten und betriebenen Anwendungsfall klarer.

Das Unternehmen kann sich selbständig oder mit Hilfe von Experten durch den Quickstarter 2025 arbeiten. Zu jedem Schritt gibt es Leitfäden und praxisorientierte Tools. Alle Hierarchiestufen werden angesprochen. Mehr Informationen siehe www.quickstarter2025.ch.