Arbeitsgruppe "CPS-basierte Automation"

Einleitung

Die grundlegende Eigenschaft von cyber-physischen Systemen ist die Vernetzung von Teilsystemen - untereinander sowie zu Diensten. Im Unternehmensumfeld bedeutet das beispielsweise eine Verbindung von Sensoren oder Aktoren im Produktionsumfeld, also auf Shopfloor-Ebene, mit der Cyber-, also der virtuellen Welt, beispielsweise mit Simulations-, Planungs-, Überwachungs- oder Analyse-Programmen. Die CPS-Basierte Automation bringt auch ausserhalb des Unternehmens entlang der gesamten Supply-Chain erhebliche Vorteile. 

Zielsetzung

Ziel der Arbeitsgruppe ist es zukunftsfähige Konzepte auszuarbeiten die aufzeigen wie die horizontale und vertikale Vernetzung erfolgreich umgesetzt werden kann. Als Orientierung wird von uns das «Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0)» vorgeschlagen. Die Arbeits-Ergebnisse werden in verständlichen und übersichtlichen Formaten veröffentlicht.

Inhalte

Die Arbeitsgruppe «CPS-basierte Automation» fokussiert sich auf Themen, welche dem Werkplatz Schweiz zugutekommen. Folgend ein paar mögliche Themen (nicht verbindlich).

  • Konzepte zur Vernetzung physischer Vorgänge (über Sensoren, Aktuatoren, mobile Geräte) mit digitalen Diensten
  • Studien und Technologieanalysen zum Einsatz von cyber-physische Systeme
  • Sicherheitsanalysen und Erweiterungen bestehender Sicherheitsarchitekturen für cyber-physische Systeme
  • Beherrschung von Störeinflüssen und Fehlern bei CPS-basierten Systemen
  • Modellierung und Berücksichtigung der kognitiven Fähigkeiten des Menschen in den Mensch-Maschine-Schnittstellen
  • Entwicklung von adaptiven Mensch-Maschine-Schnittstellen, die sich selbständig an die selbst-organisierenden Automatisierungssysteme anpassen

Mitglieder

René Brugger (Industrie2025)
Philippe Ramseier (Autexis AG)
Andreas Läng (Hilscher Swiss GmbH)
Jürg Krebser (inspire AG)
Urs Güttinger (Bossard AG)
Ralf Dopp (Deloitte)
Walter Huber (Siemens)
Dominic Gorecky (Switzerland Innovation Park)
Beat Meili (Sigmatek)